http://www.playgolf-online.de/2012-05-25-06-34-13/pg24-blog/315-projektplanung-mit-reuter-management-training#sigProGalleria940a26723a

Management-Training? Projektmanagement? Teamführung? Vielen Unternehmen sind diese Begriffe zwar bekannt, sie haben aber längst noch nicht in allen Entscheider-Etagen Einzug gefunden. Was die Wenigsten wissen: Nicht nur gestandene Manager, sondern auch Freiberufler, Selbstständige und Angestellte, die „den nächsten Schritt“ machen wollen, können hierzu in Seminaren einen wichtigen Grundstein legen. „Unsere Arbeit richtet sich an Menschen, die für sich und ihr Unternehmen neue Wertschöpfungs-Möglichkeiten erkennen und nutzen lernen wollen“, erklärt Guido Reuter. playGOLF! GOLF & LIFESTYLE. hat mit ihm über das Unternehmen und seine Trainings gesprochen.
playGOLF! GOLF & LIFESTYLE.: Wie müssen wir uns Ihre Arbeit als Coach vorstellen, in welchen Bereichen sind sie tätig? Guido Reuter: Mein Fokus lag zu Beginn meiner Selbstständigkeit auf den so genannten „Soft Skills“, also den „weichen Faktoren“. Dazu habe ich vor allem Coachings für Führungskräfte durchgeführt, Teams entwickelt und Vertriebspersonal ausgebildet: Für Pharmaunternehmen und einen Versicherungskonzern habe ich das gesamte Außendienst-Personal geschult; für O2 habe ich bundesweit 1600 Fachhändler motiviert und im Produktvertrieb geschult, bei einem großen Elektrokonzern aus der Region 120 sogenannte „Self Directed Work Teams – eine Form der autonomen Teamarbeit – geschult und entwickelt. Seit 1998 bilden wir auch Projektpersonal aller hierarchischen Ebenen aus. Zudem war ich bei Firmengründung vor achtzehn Jahren häufig als Subunternehmer für namhafte Unternehmensberatungen aktiv. Das war eine sehr gute Schule auch für mich. In diesen unterschiedlichen Projekten konnte ich mir eine Vielfalt an Fähigkeiten und Kenntnissen aneignen, die heute den Kunden von REUTER management training zu Gute kommen. Heute bieten wir aus der Perspektive eines Unternehmens- und Personalentwicklers eine Mischung aus Mitarbeiterschulungen und Produktschulungen, besonders im Projektmanagement, an. Das heißt: Angestellte, Führungskräfte, Unternehmer und auch Freiberufler lassen sich bei uns weiterbilden und erwerben Zusatzqualifikationen, die ihnen Alleinstellungsmerkmale in ihrem Tätigkeitsbereich sichern.
Wie kamen Sie dazu, REUTER management training zu gründen? Den Gedanken, mich selbstständig zu machen, hatte ich schon sehr früh. Er kam während meines Studiums auf und verfestigte sich während meiner Arbeit im Vertrieb und später in der Trainingsabteilung von zwei Pharmaunternehmen. Damals kam ich bei einem amerikanischen Pharmaunternehmen in ein Jungmanager-Entwicklungsprogramm und sammelte viel Erfahrung in Marketing, Marktforschung und Projektmanagement. Die Rolle des Wissens-Vermittlers gefiel mir, und ich dachte: Das möchtest du langfristig machen. 1994 war dann das „Geburtsjahr“ von REUTER management training.
Welche Fragen sollten sich Unternehmer, Freiberufler oder anderweitig Selbstständige zuerst stellen, wenn Sie über eine Weiterbildung nachdenken? Die wichtigste Frage ist immer: Wo möchte ich, wo soll mein Unternehmen in einigen Jahren stehen? Das Setzen fester Ziele und Fokussierung ist mit am wichtigsten. Dann kommt die Bestandsanalyse: Welchen Ausbildungsstand haben ich selbst, welchen die Mitarbeiter? Welche Qualifikation muss erlangt werden, um die gesetzten Ziele zu erreichen? Ich betrachte Unternehmen immer aus Sicht des Personalers und Unternehmensentwicklers.
Wie lautet Ihre Unternehmensphilosophie? Unsere Prinzipien sind: „Verdienen fängt mit dienen an“: Wir bemühen uns, immer ein Stück mehr zu geben als das, wofür der Kunde uns bezahlt. Damit sichern wir uns zufriedene Kunden. Weiterhin gilt für uns:„Ein guter Dienstleister ist wie ein gutes Paar Schuhe. Du trägst sie, aber du spürst sie nicht.“ Darauf baut ein wesentlicher Teil unserer Unternehmensphilosophie auf. Dazu gehört auch, die Wünsche, Probleme und Erwartungen des Kunden zu hinterfragen und anzunehmen. Nur wenn ich den Kunden wirklich verstehe, kann ich ihn erfolgreich beraten. Voraus geht immer ein unverbindliches Gespräch, manchmal auch mehrere.
Wann werden Sie zur Unterstützung gerufen, erst wenn es sprichwörtlich brennt? Oft werden wir natürlich gerufen, um Feuer zu löschen. Das tun wir dann auch, effizient und professionell. Das gilt sowohl für Projektthemen wie auch für Konflikte in Führungssituationen oder in Teamsituationen. Zunehmend involvieren uns Vorstände, Unternehmensleiter und Manager aber auch präventiv. Das bedeutet, dass wir schon frühzeitig in die Konzeption von Personalentwicklung und Organisationsentwicklung eingeschaltet werden. Aktuell führen wir zum Beispiel Projektmanagement für einen japanischen IT-Konzern in Europa ein. Gleichzeitig erarbeiten wir zusammen mit der Geschäftsleitung eine neue Organisationsstruktur die ermöglichen soll, die angestrebte Projektorientierung im Wandel vom Produktgeschäft zum Lösungsgeschäft zu verwirklichen. Ähnliches tun wir aktuell für einen Schweizer Kunden aus der Fotobranche. Auf der anderen Seite betreiben wir operatives Coaching und Projektmanagement. Mitte 2011 haben wir eine umfangreiche Projektbegleitung für einen russischen Industriekunden im Bereich Bau- und Anlagenbau abgeschlossen. Wir waren zum Teil mit acht Beratern vor Ort. Hier haben wir das Top-Management beraten, den Projektleiter gecoacht, das Projektteam begleitet und selbst operative Projektplanung und -steuerung inklusive Risikomanagement betrieben. Oft ist es möglich, durch wenige Korrekturen in den Arbeitsabläufen, die die Mitarbeiter oft selbst mitgestalten können, die Qualität erheblich zu verbessern, kostengünstiger (effektiver) zu arbeiten oder einfach schneller als der Wettbewerb zu sein. Es macht also Sinn, den Berater frühzeitig einzuschalten, damit bestimmte Probleme gar nicht erst entstehen.
Wie müssen wir uns eine Schulung bei Ihnen vorstellen? Eines unserer Highlights sind unsere Qualifizierungslehrgänge im Projektmanagement, die wir bundesweit anbieten. Sie bereiten auf eine Zertifizierung GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement) vor, die der International Project Management Association (IPMA) angeschlossen ist. Die Zertifizierung auf die wir vorbereiten hat eine Gültigkeit in allen Mitgliedsländern der IPMA (circa 50 Länder weltweit). Hier bieten wir ein von uns über mehr als 10 Jahre weiterentwickeltes Karrieremodell im Projektmanagement an. Es beinhaltet 4 Karrierestufen im Rahmen der Zertifizierungslevels der IPMA. Von Level D (Projektmanagement Fachmann/-Frau) bis Level A (Programmdirektor/-in) bieten wir Lehrgänge und individuelle Coachings von unterschiedlicher Dauer an. Beispiel Level D: Die Lehrgänge haben eine Gesamtdauer von 11 Tagen, die sich über ca. ein halbes Jahr verteilen. Hinzu kommt ein Tag für die Abschlussprüfung vor einer neutralen Zertifizierungsstelle. Das sichert die Wertigkeit der Ausbildung. Die Zertifikate werden nicht verschenkt, sondern müssen erarbeitet werden. Am ersten Abend steht ein „Kickoff“ an, in dem wir unsere Fachdidaktik und das Lehrgangsmodell vorstellen. So weiß jeder Teilnehmer worauf er sich einlässt und was auf ihn zukommt. Es folgen 4 Lehrgangsmodule in denen wir die verschiedenen Methoden und Techniken des Projektmanagement schulen und vertiefen. Das Besondere an diesem Lehrgang ist, dass nicht nur Arbeitstechniken sondern auch Soft Skills vermittelt werden. Man darf nicht übersehen, dass viele Projekte auch deshalb scheitern, weil es „menschelt“ und Konflikte nicht ausreichend von der Projektleitung erkannt oder beachtet werden. Zum Ende des Lehrgangs erfolgt eine gründliche Prüfungsvorbereitung. Im Seminarzeitraum ermöglichen wir unseren Teilnehmern, die etwas tiefer einsteigen wollen, zusätzliche Termine als „Praktische Übungsphasen“. Das hilft besonders Teilnehmern, die im Tagesgeschäft stark unter Druck stehen und wenig Zeit zum Üben der neuen Methodik und zum Lernen haben. Neben der Zertifizierungskarriere nach IPMA haben wir aber auch ein- bis dreitätige Schulungen für Mitarbeiter, die der Projektleitung in unterschiedlichen Bereichen der Projektarbeit zuarbeiten sollen. Zum Beispiel eignet sich unser Seminar „Projektmanagement-Grundlagen“ ausgezeichnet für Projektmitarbeiter aller Berufsgruppen und zukünftige Projektleiter, die einmal die Grundzüge der Projektarbeit kennen lernen und ausprobieren wollen, bevor sie sich für eine IPMA-Karriere entscheiden. Viele unserer Teilnehmer der Grundlagenseminare sind so begeistert über die gewonnene Arbeitseffizienz, dass sie innerhalb eines Jahres den Level-D Lehrgang abschließen wollen.
Setzen Sie in Ihren Seminaren auch geläufige Software-Programme ein? Am Anfang gehen wir ganz bewusst „zu Fuß“ an die Sache heran, dabei kommt möglichst wenig Technik zum Einsatz – es genügt ein Flipchart und ein Filzschreiber, denn wir wollen unseren Teilnehmern das erforderliche Handwerkszeug mitgeben und das Selbstbewustsein, dass Projekte auch ohne viel technischen Aufwand geplant werden können. Für die Projekte selbst kommt man allerdings kaum an Software vorbei. Besonders wenn ein gewisser Grad an Komplexität erreicht wird. Wir sind in diesem Bereich Microsoft-Partner und schulen auch in Microsoft Project. Gerade für Einsteiger ist Microsoft Project gut verständlich und auch einigermaßen erschwinglich. Vor allem ist es relativ weit verbreitet.
Wo finden die Schulungen statt? Neben unserem Standort Bamberg sind wir auch in Frankfurt am Main, Hamburg, Karlsruhe, Köln und München vertreten, wo wir sogenannte „offene Seminare“ durchführen. Das bedeutet, dass eine Firma oder eine interessierte Einzelperson einen Seminarplatz zu festen Terminen und Konditionen buchen kann. Seminare für ganze Projektteams unserer Firmenkunden führen wir selbstverständlich auch in den Unternehmen durch.
Kontaktinformationen: REUTER management training, Willy-Lessing-Straße 12, Bamberg. Telefon 0951 2087690. www.reuter-training.de