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Versicherungsmakler Markus Koch ist schon seit bald 20 Jahren im Versicherungsbereich tätig und berät seine Kunden in seinen Spezialgebieten PKV und Vorsorge. Jahrelang arbeitete er als Vertriebsleiter bei einer PKV und kennt sich daher bestens in der Branche aus. Von dieser Erfahrung profitieren nun seine Kunden. playGOLF! GOLF & LIFESTYLE. hat ihn zu den von der Europäischen Union geforderten Unisex-Tarifen und zu den jüngsten Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung befragt.
playGOLF!: Herr Koch, der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass ab 21. Dezember 2012 Prämienunterschiede aufgrund des Geschlechts nicht mehr zu lässig sind. Was raten Sie Ihren Kunden? Männer profitieren bei einem Abschluss bis zum 20.12.2012 besonders bei der privaten Krankenversicherung, Vorsorgelösungen und bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. In der PKV werden die Prämien ab 21.12.2012 um ca. 15 bis 30 Prozent steigen! Lassen Sie daher Ihren Versicherungsschutz heuer noch prüfen! Frauen hingegen profitieren in 2012 in der Risikolebensversicherung von günstigen Prämien. Bei Abschluss in 2012 sichert man sich im Übrigen dauerhaft die günstigen Konditionen der „Bisex-Welt“, denn es gilt ein Bestandsschutz.
Neben den Beiträgen: Welche Vorteile haben die Tarife vor der Unisex-Änderung noch zu bieten? Zusätzlich zur laufenden Beitragszahlung können Kunden bei Altersvorsorgeverträgen Sonderzahlungen tätigen und das ganze in der Regel zu den alten günstigen Rechnungsgrundlagen. Außerdem gibt es eine Nachversicherungsgarantie, das bedeutet: Beitragsanpassung bei wichtigen Ereignissen ohne erneute Gesundheitsprüfung. Auch spätere Beitragserhöhungen sind möglich, was besonders jungen Leuten entgegenkommt, die nicht gleich hoch einsteigen können sondern sich langsam steigern möchten.
Zum 31. Dezember des vergangenen Jahres sind die Beiträge in der privaten Krankenversicherung zum Teil stark erhöht worden. Was raten Sie den betroffenen Kunden? Grundsätzlich sind steigende Beiträge normal, da es in allen Bereichen jedes Jahr etwas teurer wird und ja auch die Lohnentwicklung nach oben geht. Allerdings haben beitragsstabile Gesellschaften in den letzten zehn Jahren nur durchschnittlich jährlich um drei Prozent angepasst, wohingegen schlechtere Gesellschaften durchschnittliche Anpassungen von nahezu zehn Prozent jährlich zu verzeichnen hatten. Leider passten auch diesmal zum Jahreswechsel wieder einige Gesellschaften im deutlich zweistelligen Prozentbereich an. Einsteigertarife werden bei einem Anbieter sogar um 50 Prozent erhöht! Deshalb rate ich: Lassen Sie Ihre Krankenversicherung regelmäßig überprüfen! Das geht am besten bei einem unabhängigen Versicherungsmakler. Dieser kann dann gemeinsam mit Ihnen erarbeiten, welcher Versicherungsschutz überhaupt gewünscht wird und daraus einen maßgeschneiderten Marktvergleich aus allen Anbietern erstellen. Immerhin gibt es 45 Unternehmen, die zusammen etwa 8.000 Tarifvarianten anbieten. Der Makler ist quasi die Machete im Tarifdschungel.
Ist ein Wechsel für den Versicherten nicht nachteilig? Das hängt von der Situation ab. Ist der Kunde noch halbwegs gesund? Wie lange ist er bereits bei seiner bisherigen Gesellschaft versichert? Bei Kündigung verlieren Kunden, die sich vor dem 1. Januar 2009 versichert haben, die Alterungs-Rückstellungen zur Krankenversicherung. Die Rückstellungen zur Pflegepflicht-Versicherung hingegen sind übertragbar, was viele Versicherte nicht wissen und so ein paar tausend Euro beim Wechsel verschenken. Ein fairer Berater wird speziell langjährig Versicherten zu einer Beitragsoptimierung beim bisherigen Anbieter raten, um die Rückstellungen zu erhalten.
Welche Möglichkeiten hat der Versicherte bei Beitragsanpassung genau? Das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) bietet ein Umstufungsrecht bei einer Beitragsanpassung und das häufig ohne erneute Gesundheitsprüfung. Davon sollten speziell langjährig Versicherte gebrauch machen. Für alle, die noch nicht so lange beim bisherigen Anbieter versichert sind, lohnt sich ein Blick auf den Markt. Häufig bekommt man deutlich günstigeren Versicherungsschutz bei vergleichbaren Leistungen. Das Beste: Wer nach dem 1. Januar 2009 den Anbieter wechselt, kann künftig auch die Alterungs-Rückstellungen in der Krankenversicherung zum Wert des Basistarifes beim Anbieterwechsel mitnehmen. Das ist ein riesen Vorteil! Dadurch erhält man sich für die Zukunft mehr Flexibilität, da ein Wechsel bei entsprechendem Gesundheitszustand auch im höheren Alter möglich ist. Wenn man so will, bleibt man versicherungstechnisch jung. Wichtig: Stichtag ist der 30. September 2012! Bis dahin muss die Kündigung mit Nachversicherungsbestätigung beim bisherigen Versicherer eingegangen sein.
Was bewirken die Alters-Rückstellungen eigentlich? Sie verhindern, dass der Beitrag aufgrund des Älterwerdens jedes Jahr erhöht werden muss. Man zahlt quasi in jungen Jahren mehr ein, als man vom Versicherungsrisiko her müsste, um im Alter aus diesem Topf zu entnehmen.
Welchen Nutzen hat ein Kunde durch Ihren Service? Der Mensch steht im Mittelpunkt! Das bedeutet die Wünsche und Bedürfnisse meiner Kunden sind Grundlage jeder Marktanalyse, denn jeder Kunde tickt anders. Der Kunde bekommt neben einem Marktvergleich aus allen Anbietern auch eine Tarifgegenüberstellung. Er sieht auf einen Blick, was genau der alte und der neue Tarif leistet und kann dann auf einer fundierten Basis entscheiden. Ein weitere Vorteil: Nur noch ein Ansprechpartner – auch bei einem künftigen Wechsel. Natürlich bin ich auch erster Ansprechpartner im Leistungsfall. Ist es für den Kunden besser, beim jetzigen Versicherer zu bleiben, sage ich das dem Kunden auch und helfe ihm dort Beiträge einzusparen. In der Regel geht es pro Beratung um deutlich mehr als 1.000 Euro Ersparnis im Jahr. Und das bei vergleichbaren Leistungen. Wenn der Kunde clever ist, meinen Rat befolgt und einen Teil der Ersparnis in eine garantierte Beitragsentlastung mit 65 investiert, bleibt der Versicherungsschutz auch im Alter bezahlbar!
Kontaktinformationen: Versicherungsmakler Markus Koch, Nägleinsgasse 1, Coburg. Telefon 09561 9734464. Mobil 0160 1853285. E-Mail This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.