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Mit dem neuen Porsche Boxster S durch die fränkische Region

Das Bessere ist der Feind des Guten

Dass der neue 981, wie die Baureihe der neuen Boxster-Modelle intern bezeichnet wird, ein großer Wurf werden würde, dass haben viele schon geahnt. Ein Großteil aller Bauteile ist komplett neu, und deshalb hat der Boxster des Jahres 2012 eigentlich nicht mehr viel mit seinem Vorgänger 987 zu tun. playGOLF! GOLF & LIFESTYLE. ging im Bamberger Umland auf Entdeckungsreise mit dem 315 PS starken, offenen Flitzer.

Längerer Radstand, breitere Spur, bessere Innen-Verarbeitung, neue Reifenmischung und eine niedrigere Windschutz-Scheibe: Schon optisch wirkt der neue Boxster sehr viel dynamischer und gelungener als sein Vorgänger. Eine echte Sahneschnitte eben. Und was der Neue außen verspricht, hält er auch unter der Haube. Der 3,4-Liter-Motor leistet 315 PS bei einem maximalen Drehmoment von 360 Newtonmetern und einer CO2-Emmision von 206-180 g/km. Für die Beschleunigung heißt das: in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 und eine Höchstgeschwindigkeit von 279 Stundenkilometern. Doch wer will im neuen Boxster schon Formel-1-Geschwindigkeiten fahren? Viel mehr Spaß macht doch das Verschlingen der hiesigen Landstraßen!

Eben. Und genau deshalb fuhren wir kurzerhand Richtung Tiefenellerner Berg, durch Dörfer und Ortschaften, vorbei an Feldern und Wiesen, die Berge hinauf und wieder hinunter – nur um sagen zu können: Kein Boxster lag jemals so gut auf der Straße und beherrschte den Wechsel von sportlichem Fahren auf elegantes und entspanntes Dahingleiten so perfekt wie der jüngste Spross aus dem Hause Porsche! Durch das optional erhältliche PDK (Porsche Doppelkupplungsgetriebe) werden in atemberaubender Geschwindigkeit die Gänge gewechselt – derer insgesamt sieben. Neben einer um 0,2 Sekunden schnelleren Beschleunigung auf 100 km/h spürt der stolze Besitzer auch in seinem Geldbeutel, dass der Aufpreis von 2.800 Euro wieder sukzessive zurück in seine Tasche fließt: Zwei Liter und mehr können es auf hundert Kilometer sein, die der Wagen dank PDK weniger an Sprit verbraucht – und das bei einem ohnehin schon sensationell niedrigen Verbrauch von deutlich unter neun Litern bei kombiniertem Verbrauch. Zudem verspricht dieses Getriebe auch Fahrspaß pur: Durch eine Lenkrad-Schaltung kann man jederzeit manuell herauf- und herunterschalten. Noch einen Tick mehr Spaß garantieren die gegen Aufpreis zu bestellenden Schaltwippen hinter dem Lenkrad. „Porsche hat es mit dem neuen Boxster geschafft, den Lieblings-Porsche der Frauen auch für Männer äußerst attraktiv zu machen“, so Geschäftsführer Michael Reichwald.

Unser Testfahrzeug war zudem noch mit einigen, tollen Extras ausgestattet, die im neuen Boxster nicht fehlen sollten: Infotainment-Paket mit Bose-Sound-System (insgesamt knapp 4.000 Euro), Lederausstattung für gut 3.000 Euro, Park-Assistent (511 Euro), PASM (1.666 Euro), Sitzheizung für 434 Euro. Der Optik wegen dürfen schöne Felgen (hier 19-Zoll Carrera S II Rad für 1.529 Euro) und Metallic-Lackierung nicht fehlen. Getestet und Probe gefahren werden kann der Boxster natürlich im Porsche Zentrum Bamberg.

Fazit: Der alte Boxster war gut, Der neue Boxster ist besser!

 

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