800 lange Jahre ist es her, dass die Königstochter und Wohltäterin Elisabeth aus dem Geschlecht der Grafen von Andechs in Ungarn das Licht der Welt erblickte. 2007 feiert man deshalb ihren Geburtstag mit zahlreichen Veranstaltungen und Ausstellungen ? an ihren Wirkungsorten auf der Wartburg in Eisenach und in Marburg, ihrer Begräbnisstätte. Auch in Pottenstein gedenkt man der früh verstorbenen Heiligen: Vier Wochen residierte die verwitwete Landgräfin auf der oberfränkischen Amtsburg ? eine kurze, aber dennoch für ihren weiteren Lebensweg prägende Zeitspanne.
?Krone, Brot und Rosen? heißt die Tafelausstellung, die in einer Kooperation der Evangelischen Kirchen und der Diakonischen Werke in Hessen in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Staatsarchiv Marburg zum Gedenken der faszinierenden Heiligen entstand und ihren ungewöhnlichen, aufopferungsvollen Lebensweg beleuchtet. Als Königstochter geboren, früh als politische Schachfigur verheiratet, wählte sie selbst ein Leben nach franziskanischem Vorbild. Bis zum 11. November ist die Ausstellung noch in der Zehntscheune auf der Burg Pottenstein, der Schutzburg Elisabeths, zu sehen.
Termine im Elisabethjahr 2007
4. Mai bis 19. Oktober: 14-tägig jeweils um 14 Uhr geführter Altstadtrundgang ?Auf den Spuren der Heiligen Elisabeth? in Pottenstein. Treffpunkt am Verkehrsbüro, Teilnahme kostenlos.
17./18. November: Elisabeth-Sonderführungen Burg Pottenstein, jeweils um 14 Uhr und 15 Uhr zum Ausklang des Elisabethjahres.
18. November: Fest-Gottesdienst und Abschluss des Elisabethen-Jahres in Pottenstein mit Erzbischof Dr. Ludwig Schick in der Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus.