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Germanys next Topmodel aus Bamberg

ImageText  Nadine Deusing   |   Sie ist jung, wunderschön und kommt aus Bamberg: Unser Titelgirl Susanne Zeck. Sie ist der beste Beweis dafür, dass die Stadt nicht nur historische Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Wahrscheinlich ist sie neben dem Bamberger Bier der Exportschlager Nummer eins: Mailand, Paris, New York – Susanne Zeck jettet um die ganze Welt. Überall erobert sie Laufstege und Fotostudios. Ihre fränkische Heimat vergisst sie dabei nicht: Trotz des stressigen Jetset-Lebens nahm sie sich Zeit, für das Titelbild der neuen Ausgabe von playGOLF! zu posieren und in einem Interview Rede und Antwort zu stehen.

Wie und wann kamst du überhaupt zum Modeln? Das war Zufall: Mit 17 Jahren sprach mich auf dem Weg zur U-Bahn in München die Chefin einer der führenden Modelagenturen der Stadt an. Sie gab mir ihre Visitenkarte und bat mich, möglichst bald mit ihr und der Modelagentur in Kontakt zu treten. Damals hatte ich eigentlich ganz andere Pläne – keiner davon ging allerdings in Richtung Modeln. Also habe ich mir erst einmal Bedenkzeit genommen, mit meinen Eltern Rücksprache gehalten und mich von der Seriosität dieser Agentur überzeugt. Die Schule, ich ging damals in die 11. Klasse, sollte auf jeden Fall Vorrang haben. Ich wollte mir aber auch die dargebotene einmalige Chance nicht entgehen lassen. Als ich mich dann – nach bestandenem Abitur – in der Agentur vorstellte, hatte ich keine Ahnung, dass sich mein ganzes Leben grundlegend ändern würde. Ich habe es tatsächlich in die internationale Riege geschafft und werde von etwa 15 bis 20 Agenturen weltweit vertreten. Das ist großartig, denn internationale Models gibt es in Deutschland nur wenige. Allerdings muss ich ständig aus dem Koffer leben. Meistens erfahre ich erst einige Tage, manchmal sogar nur einige Stunden vorher, wohin mich der nächste Auftrag führt. Aber das ist mittlerweile ganz normal für mich.

Was fasziniert dich ganz besonders an diesem Beruf? Es ist toll, die Chance zu haben, mit kreativen und talentierten Menschen jeden Alters aus verschiedenen Ländern und Kulturen zusammenzuarbeiten. Durch die unterschiedlichsten Weltsichten und Auffassungen habe ich meinen Horizont erweitert und bin reifer geworden. Ich habe viel über den Umgang mit Menschen gelernt und eine bessere Menschenkenntnis gewonnen. Das ist für den Beruf sehr wichtig: Ein falsches Umfeld oder schlechte Einflüsse – beruflich wie privat – können schlimme Folgen haben. Faszinierend finde ich es auch, dass ich in meinem Alter so viele unterschiedliche Orte bereise. Das Modeln öffnet mir viele Türen und bietet Gelegenheiten, die ich sonst nicht hätte: Ich lerne die großen Modehäuser wie zum Beispiel Armani oder Prada von innen kennen, bekomme Einblicke hinter die Kulissen und erlebe, mit welch großer Arbeit die Organisation einer Laufsteg-Show verbunden ist oder wie lange man braucht, um ein tolles Foto zu machen. Darüber sieht man Menschen hautnah, die man sonst nur aus den Medien kennt. Außerdem finde ich es sehr spannend, vor der Kamera immer in eine ganz andere Rolle zu schlüpfen. Ich habe gelernt, in chaotischen Situationen die Dinge locker zu nehmen. Das ist für mich gar nicht so einfach, da ich normalerweise ein sehr organisierter Mensch bin und gerne alles vorausplane. Mit Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit komme ich übrigens bis heute noch nicht klar. Dann sagen die Kollegen zu mir: „Susanne, don’t be so german!“ Aber so bin ich nun mal...

Was waren bisher deine schönsten Erlebnisse im Model-Business? Ich habe schon so viel erlebt, dass es schwierig ist, die schönsten Erlebnisse zu benennen. Spontan fällt mir eine Fashion Show in Rom ein, bei der ich zu Beginn der Show in Pfauen-Federn gekleidet war und an Flügeln aufgehängt durch den Saal schwebte. Das war ein unvergesslicher Moment. Auch an ein zwei spezielle Shootings erinnere ich mich immer wieder gern: Eines fand in Como in einer prachtvollen alten Villa mit Swimming-Pool und Blick über den Comer See statt. Das zweite war auf einer einsamen griechischen Insel, mit kristallklarem Meer, wunderschöner Vulkan- Landschaft mit Zypressen, weißen Stränden und frei laufenden Tieren wie zum Beispiel Widdern, Pfauen und Hirschen.

Das klingt wie ein Traum. Aber gibt es auch Schattenseiten? Modeln wird in den Medien zum Großteil völlig unrealistisch dargestellt – das ist ein großes Problem. Die Model-Branche ist sehr hart, und man muss sich gegen sehr viel Konkurrenz durchsetzen, um bestehen zu können. Gerade Models, die am Anfang ihrer Laufbahn stehen, denken oft, alles ist glamourös. Am Ende hält im internationalen Model-Business im Schnitt pro Jahr von Hunderten nur eine einzige durch. Der Grund: Man muss fähig sein, wochenlang alleine unterwegs zu sein und aus dem Koffer zu leben. Spontaneität steht an oberster Stelle. Es ist unheimlich anstrengend, innerhalb weniger Stunden abreisebereit zu sein und ganz woanders hin fliegen zu müssen. Fehler darf man nicht machen. Freundlichkeit und Professionalität sind in diesem Job Voraussetzung. Es interessiert niemanden, wie lange dein Flug war und wie erschöpft du bist. Man muss oft harte Kritik wegstecken und darf sie nicht allzu persönlich nehmen. Das Leben in den Modelapartments ist auch nicht immer einfach: Viele leiden unter dem Verzicht auf Privatsphäre, da man sich sehr oft mit anderen ein einziges Zimmer teilen muss.

Welche Ratschläge würdest du einem jungen Menschen, der in das Model-Business einsteigen möchte, mit auf den Weg geben? Am wichtigsten ist es, genau zu wissen, was man selbst möchte, und auf dem Boden zu bleiben, wenn man erfolgreich ist. Arroganz und Überheblichkeit werden nicht gerne gesehen. Auch mit schlechten Umgangsformen manövriert man sich in diesem Business schnell ins Abseits. Wichtig ist außerdem, die angebotenen Jobs genau auszusuchen. Nicht alles, was auf den ersten Blick nach einem Fortschritt aussieht, bringt einen auch wirklich weiter. Mit den falschen Jobs kann die Karriere ganz schnell zu Ende sein. Man sollte versuchen, seine Individualität beizubehalten. Wer sich nach Vorstellungen anderer verbiegen lässt, wird bald den Spaß am Beruf – und auch an sich selbst – verlieren.

Mehr Infos zu Sussan Zeck finden Sie auch auf www.sussan-zeck.com.

Jetzt playgolf-covergirl werden!

Wer neugierig geworden ist und modeln möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu: playGOLF! sucht Nachfolgerinnen von Susanne für die nächsten Titelbilder. Hübsche Frauen und Mädchen (gerne auch mit Modelerfahrung) können sich per E-Mail bewerben. Einfach schnell ein Ganzkörper- und ein Portraitfoto an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. schicken – Fachleute werden dann eine Vorauswahl treffen. Das hübscheste Gesicht könnte bereits das Cover der kommenden Sommerausgabe zieren!

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www.mediaJA.de: mediaJA! pr. werbung. verlag. Redaktion playGOLF! GOLF & LIFESTYLE. Alexander Düthorn, Geisfelder Straße 14, 96050 Bamberg - Telefon 0951 6030596

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