playGOLF! Online - Classic

Willkommen auf unseren neuen Internet-Seiten

So gelangen Sie zu unserer alten Website

Sie befinden sich momentan auf unseren neuen Internet-Seiten. Diese sind komplett überarbeitet worden und bieten nun - neben zahlreichen anderen Neuheiten wie umfangreichen Bildergalerien etc. - die Möglichkeit, über sogenannte soziale Netzwerke wie Facebook oder Google+ Artikel weiterzuempfehlen. Am Ende jedes Artikel finden Sie die entsprechenden Buttons.

Sollten Sie noch in hunderten von Artikeln auf unserer Classic-Website stöbern wollen, so können Sie dies gerne noch bis Ende September unter www.playGOLF-ONLINE.de tun. Erst ab Oktober werden wir unsere Classic-Präsenz in den Look der neuen Seiten implementieren und mit allen Funktionalitäten versehen haben.

Bitte beachten Sie auch insbesondere unsere Businesspartner und Anzeigenkunden, die Sie im Fußleistenbereich der Seite finden und denen wir an dieser Stelle ganz herzlich danken. Ohne Sie wäre unsere Print-Ausgabe in dieser hohen Qualität - sowohl inhaltlich als auch drucktechnisch - nicht möglich.

Last Updated on Wednesday, 08 August 2012 13:11

Hits: 3748

Editorial von Alexander Düthorn

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser.

mit dieser Ausgabe halten Sie das 25. Magazin von playGOLF! GOLF & LIFESTYLE. in Händen, und damit haben wir zwischenzeitlich umgerechnet die Fläche eines ganzen 18-Loch-Platzes bedruckt (mehr dazu ab Seite 8)! „Eine bunte Welt aus Golf und Lifestyle.“ – das war und ist unser Leitspruch seit Anfang an. Und „Anfang“ bedeutet in diesem Zusammenhang immerhin das Jahr 2006. Da nämlich kam unsere erste Ausgabe heraus. Kein reines Golf-Magazin sollte es sein, vielmehr eine Mischung aus Themen rund um den persönlichen Lifestyle einer jeden Leserin und eines jeden Lesers.

Doch gelingt uns das? Natürlich treffen wir nicht jedes Mal Ihren Geschmack, aber wir werden es zumindest immer wieder versuchen! So zum Beispiel auf den folgenden Seiten mit kleinen und großen Turnieren rund um den weißen Ball: Neben schönen Veranstaltungen in der playGOLF!-Region haben wir dieses Jahr auch ein internationales Event mit Starbesetzung besucht – die Irish Open in Portrush. Einen ausführlichen Bericht darüber finden Sie in diesem Magazin ebenso wie auch eine Kolumne von SKY-Golf-Kommentator Adrian Grosser, der sich kritisch mit den British Open auseinandersetzt. Warum sich eine Golf-Reise nach Irland oder Schottland lohnt? Bei uns erfahren Sie es.

Abseits der Golfplätze dieser Welt haben wir unsere Schläger mit auf die Landesgartenschau in Bamberg genommen und diese einem ganz besonderen Test unterzogen. Eignet sie sich als Golfplatz-Areal? Seien Sie gespannt...

Übrigens gab es niemals zuvor in einer Ausgabe eine so hohe Dichte an Artikeln über die schönsten Nebensache der Welt, das Golfen! Wir freuen uns, wenn diese und die vielen weiteren Themen Ihnen ein kurzweiliges, interessantes und abwechslungsreiches Lesevergnügen bereiten. Ist Ihr Wunschthema oder Interessensgebiet nicht dabei? Schreiben Sie unserer Redaktion. Unser Team ist vom Fach und wird Sie nicht enttäuschen. Wir freuen uns auch, wenn Sie an unserer Leseraktion „Exotische Logo-Golfbälle“ teilnehmen (mehr dazu auf Seite 18).

Gerne beraten und unterstützen wir Sie auch bei der kommerziellen Darstellung in unserem Magazin. Scannen Sie einfach nachfolgenden QR-Code mit Ihrem Handy bzw. Tablet-PC oder geben Sie www.playGOLF-MAGAZIN.de/Interesse in Ihren Internet-Browser ein. Freuen würde ich mich auch über eine E-Mail.

Viel Spaß in unserer bunten Welt aus Golf und Lifestyle wünscht Ihnen,

Ihr Alexander Düthorn

PS: Unsere QR-Codes, die Sie bei den meisten unserer Artikel finden, führen auch online zu weiteren Informationen und Bildern. Ebenso können Sie diese bereits vor Drucklegung des nächsten Magazins abrufen, wenn Sie Fan auf unserer Facebook-Seite werden. Einfach auf www.facebook.com/Magazin.playGOLF gehen und „Gefällt mir“ klicken – so einfach ist das.

Last Updated on Wednesday, 08 August 2012 12:42

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Archerfield Links - Golfen in Schottland

Archerfield Links in Schottland

„We play a different game!”

Archerfield Links ist ein exklusiver, privater Golf Club in der Nähe von Edinburgh in Schottland mit zwei vorzüglichen, direkt am Firth of Forth gelegenen 18-Loch-Meisterschaftplätzen sowie insgesamt 70 Zimmern auf Fünf-Sterne-Niveau. Sämtliche Einrichtungen des Clubs stehen den Mitgliedern und neuerdings auch Übernachtungsgästen offen. Der Slogan von Archerfield Links lautet „We play a different game“. Hier wird zwar auf Perfektion geachtet, aber in erster Linie will Archerfield ein freundlicher, entspannter Club ohne überholte Regeln und Dresscodes sein. Hier sollen sich Mitglieder und Gäste vor allem wohlfühlen.

Die Geschichte. Archerfield Estate, in unmittelbarer Nähe zum Flughafen (45 Minuten) und der City von Edinburgh (30 Minuten) in direkter Nachbarschaft des Dorfs Dirleton gelegen, verdankt seinen Namen den Bogenschützen (Archers) des schottischen Königs Edward I. (Spitzname Longshanks 1239 – 1307), die während der englischen Invasion im Jahre 1298 auf diesem Gelände ihre Zelte aufschlugen und ihre Kriegskunst übten – daher auch der Bogenschütze im Logo der Archerfield Links. Durch den Mel-Gibson-Film „Braveheart” wurde diese Epoche der schottischen Geschichte einem breiten Publikum vermittelt.

Golf wird seit dem 16. Jahrhundert auf diesem für das Spiel geradezu geschaffenen Küstenstreifen am Firth of Forth, einem Meeresarm der Nordsee, seit einigen Jahrhunderten gespielt. Auch Mary Queen of Scots schwang auf den ursprünglichen sechs Löchern von Archerfield die Schläger. 1869 wurden die ursprünglichen 6 auf 13 Löcher erweitert. 1910 beauftragte James Law, der frühere Eigentümer der Zeitung „The Scotsman”, Ben Sayers, den Professional des benachbarten North Berwick Golf Clubs und Gründer des gleichnamigen Schlägerherstellers, diesen Platz auf 18 Löcher auszubauen. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs übernahm die britische Armee das Gelände und das Archerfield House. Nach Ende des Kriegs verfiel das Anwesen mitsamt des imposanten Herrenhauses.

Anfang des 21. Jahrhundert erwarb der Edinburgher Geschäftsmann Kevin Doyle mit seiner Firma Caledonian Estates 222 Hektar dieses geschichtsträchtigen Geländes und das Herrenhaus. Er beauftragte den englischen Tourprofi David J. „DJ” Russell, zwei Meisterschaftsplätze zu entwerfen. Es entstand einer der exklusivsten Golfclubs der britischen Inseln, die Archerfield Links. Insgesamt wurden mehr als 55 Millionen Pfund (ca. 62 Mio. Euro) in der Bau zweier Links Courses, die Restaurierung des alten Herrenhauses Archerfield House, moderne Lodges sowie in das Waterfront Village und das moderne Clubhaus investiert. Die beiden vorzüglichen Links Courses dieses exklusiven Privatclubs liegen direkt am Firth of Forth, in unmittelbarer Nachbarschaft zum British-Open-Platz von Muirfield.

Die Gegenwart. Die Archerfield Links standen bisher nur seinen etwas mehr als 800 Mitgliedern (Aufnahmegebühr 30.000 britische Pfund) und deren Gästen offen. Mittlerweile findet man auf dem weitläufigen Gelände luxuriöse, individuell eingerichtete Unterkünfte, derzeit insgesamt 70 Zimmer auf Fünf-Sterne-Niveau. Im November 2011 eröffnete dazu ein luxuriöses Spa. Auch wenn Archerfield kein Hotel im klassischen Sinne ist, so bietet es doch Unterkünfte für jeden Geschmack – sowohl für Einzel- als auch für Gruppenreisende. Deshalb hat sich das Management entschlossen, die beiden Plätze für Übernachtungsgäste zu öffnen.

Die Archerfield Links schaffen mit ihrer sehr private Atmosphäre ideale Voraussetzungen, um einen entspannten und erholsamen Golfurlaub zu genießen. Schon wenn man durch das Eingangstor auf das Anwesen fährt, fällt der Blick zunächst nur auf Wiesen und Wälder oder je nach Tageszeit auf Rotwild, Füchse und Fasane, die den Weg kreuzen. Zunächst kommt man am „Archerfield House” mit seinen Nebengebäuden vorbei, wo im Laufe der langen Geschichte Könige und Premierminister residierten. Vereinzelt sieht man die Villen und Lodges von der Straße aus, nie stehen mehr als drei Häuser zusammen. Am Ende der Straße wartet neben einer großzügigen Driving Range das große, luxuriöse Clubhaus mit gut sortiertem Proshop, Bar, Lounge, Restaurant und kleineren Konferenzräumen sowie einer schönen Terrasse. Alles ist so großzügig und weitläufig angelegt, dass man sich immer wohlfühlt, auch wenn alle Zimmer belegt sind oder ein Turnier stattfindet. Kostenloses WiFi (WLAN) ist überall selbstverständlich.

Golf: Die Plätze von Archerfield Links

Fidra Links. Wer wie die Fidra Links an zwei berühmte Nachbarn grenzt – das 8. Loch von Muirfield auf der einen, das 9. Loch von North Berwick auf der anderen Seite – muss schon etwas Besonders bieten, um in diesem mit großartigen Anlagen gesegneten Küstenstreifen von East Lothian bestehen zu können. Dass die 2004 eröffneten Fidra Links trotz ihrer Jugend schon unter die Topplätze Großbritanniens eingereiht werden, belegt, dass dies gelungen ist.  Die ersten elf Fairways sind von hohen Pinien eingerahmt und bieten den Spielern eine herrliche Ruhe und Abgeschiedenheit.

Das Terrain weist Links-Charakter mit sandigem Boden, Festuca-Gras sowie harten, schnellen Fairways und ondulierten Grüns auf. Zudem können viele Grüns mit „Bump and Run-Schlägen“ (kurze Flug-, lange Rollphase) oder gar mit dem Putter angespielt werden – ein typisches Charakteristikum von Links Golf. Vom 12. Loch gibt der Platz herrliche Blicke auf die Namen gebende Insel Fidra, den Bass Rock, den Firth of Forth und die gegenüber liegende Küste von Fife frei und wird zum lupenreinen Links Course. Der Platz ist trotz seiner Gesamtlänge von knapp 7000 Yards (6400 Meter) dank vier Abschlägen für alle Spielstärken geeignet. Vom 18. bis 20. August 2011 waren auf diesem Platz die Aberdeen Ladies Scottish Open der Ladies European Tour zu Gast, ein Turnier, das im ProAm-Format (jeweils eine Proette und ein Amateur bilden ein Team, Einzelwertung für Proetten und Mannschaftswertung) ausgetragen wurde.

Dirleton Links. Im Gegensatz zu seinem älteren Nachbarn bieten die im Sommer 2006 eröffneten Dirleton Links keine Seeblicke – und doch ist der Platz ein klassischer Links Course mit leicht hügeligen Fairways, Dünen am Rande der Spielbahnen, sanften Höhenunterschieden, Ginsterbüschen, hohem Gras und tiefen Topfbunkern, aus denen selbst gute Spieler oft nur seitlich heraus spielen können. Viele Grüns liegen leicht erhöht und sind von kurzgemähten, so genannten „run off“-Flächen umgeben. Dazu sind die Greens mit tiefen Topfbunkern gesichert, die jeden unpräzise geschlagenen Ball verschlucken.

Wie sein Nachbar Fidra Links ist auch dieser Platz von den Championship Tees knapp 7000 Yards lang. Der Platz ist nach der Ortschaft Dirleton, auf dessen Gemeindegebiet sich die Archerfield Links befinden, und dem Dirleton Castle benannt.

Große Namen, viel Lob. Lee Westwood, Rory McIlroy, Darren Clarke, Gary Player, Ian Woosnam und Sandy Lyle, um nur einige zu nennen, haben bei verschiedenen Veranstaltungen auf den beiden Plätzen von Archerfield Links gespielt und waren anschließend voll des Lobes. Wie einige der Profispieler die Plätze beurteilen, kann man unter  http://www.golfingpackages.co.uk/players_say.aspx hören und lesen.

Das Clubhaus. Das moderne luxuriöse Clubhaus wurde 2007 eröffnet. Auf zwei Ebenen und insgesamt 2323 Quadratmetern befinden sich ein großer Empfangsbereich, ein Speisesaal, eine Lounge, eine Bar, ein Golfshop mit einer reichhaltigen Auswahl bekannter Marken, sowie großzügige Umkleideräume, die mit Ledersesseln, einem großen Plasma-Fernseher und aufmerksamem Personal alle Annehmlichkeiten bieten. Selbstverständlich gibt es auch großzügige Räume für Golfbags. Vom Clubhaus sind es nur ein paar Schritte bis zu den ersten Abschlägen beider Plätze, zur riesigen Driving Range und den umfangreichen Übungsanlagen für das „kurze Spiel”, inklusive Putting Grün.

Golfplätze in der Umgebung. East Lothian nennt sich stolz „The Golf Coast of Scotland”. In unmittelbarer Nähe der Archerfield Links befinden sich mit Muirfield (langfristige Reservierung etliche Monate im Voraus erforderlich), dem Platz der Honourable Company of Edinburgh Golfers und im Jahre 2013 wieder Austragungsort der British Open, mit North Berwick, Gullane, Musselburgh, Royal Musselburgh, Musseburgh Links, Craigielaw, Luffness New und Longniddry, um nur einige zu nennen, weitere hervorragende Plätze – genügend Abwechslung auch für einen längeren Aufenthalt in Archerfield.

Spa

Seit April gibt es in Archerfield „The Fletcher’s Cottage”, das neue Spa – und auch in diesem Fall hat der Club ausgetretene Pfade verlassen. Sian Parry Jones, die Spas in aller Welt entwarf, sagt zu ihrer jüngsten Kreation: „Wir wollten etwas schaffen, das wie ein altes Gebäude viel Charakter ausstrahlt. Deshalb haben wir Materialen wieder verwendet, die sich bereits auf dem Anwesen befanden. Wir haben aus Naturstein, Mauerwerk aus Ziegeln mit alten Holzstämmen und Holzfußböden etwas geschaffen, was entspannend und einladend wirkt – und nicht nur Frauen, sondern auch Männer anzieht.“ Das Angebot im Spa reicht von einer Massage nach einer Runde Golf über Halb- bis hin zu ganzen Verwöhn­tagen. Das Spa liegt in einem separaten Areal inmitten des Anwesens und ist besonders von den Logdes, ideale Unterkünfte mit drei oder vier Doppelzimmern, leicht erreichbar.

Weitere Informationen zu Greenfees, zur Umgebung samt Freizeitaktivitäten sowie Preisen erhalten Sie unter Archerfield Links, The Club House,
Dirleton, East Lothian, EH39 5HU, Schottland; www.archerfieldhouse.com.


VisitScotland – Stay & Play!

Drive It Home-Kampagne 2012

Schottlands beste Golfplätze haben sich mit dem schottischen Fremdenverkehrsamt VisitScotland zusammengeschlossen und bieten Golffans im Rahmen einer gemeinsamen Marketingaktion die einmalige Gelegenheit, auf einer Reihe weltbekannter Golfplätze zu spielen, darunter der Austragungsort des Ryder 2014 Cup in Gleneagles.

VisitScotlands Werbekampagne „Drive It Home“ bietet den perfekten Anlass, um mit der Planung einer Reise nach Schottland zu beginnen und die Chance zu nutzen, noch vor den Profis auf dem PGA Centenary Course, dem Austragungsort des Ryder Cup 2014 in Gleneagles, den Schläger zu schwingen.

Um die Reiselust potenzieller Besucher anzuregen, hat VisitScotland eine Liste großartiger „Stay and Play“-Angebotspakete für Unterkunft und Golf auf den besten Plätzen des Landes erstellt. Weitere Informationen finden Sie auf www.driveithomescotland.com/de.

easyJet

easyJet ist Europas Flugnetz Nummer 1 und fliegt auf mehr als 600 Strecken zwischen 129 Flughäfen in 29 Ländern. Flüge nach Edinburgh gibt es ab München bis zu einmal täglich bereits ab 55,49* Euro. Golffreunde können ihre Sportausrüstung bei Zahlung im Voraus gegen eine Gebühr von 30 Euro pro Gegenstand und Flug mit auf die Reise nehmen. 35 Euro sind es bei Zahlung am Flughafen. Weitere Informationen gibt es unter www.easyJet.com
* One-way-Preis pro Person basierend auf 2 Passagieren, die mit der gleichen Buchung reisen, inklusive 11 Euro Bearbeitungsgebühr und Flughafensteuer, zuzüglich Kreditkartengebühr und variabler Kosten für Aufgabegepäck. Preis gültig seit dem 20. März 2012 und verfügbar für Reisen bis zum 27. Oktober 2012. easyJet fliegt ab München nach Edinburgh. Weitere Informationen auf easyjet.com.


Last Updated on Wednesday, 08 August 2012 12:06

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Surftipps für Golfer und Sportfans

Golfsport: Hier informieren Sie sich am Besten

Surftipps für Golfer und Sportfans

Wir sehen das zwar nicht gerne, aber in den großen Nachrichten-Sendungen im Fernsehen und in den meisten Tageszeitungen spielt Golf keine Rolle – und wenn, dann höchstens in einer Randspalte. Wer sich daher wirklich über Entwicklungen, Turniere, Ergebnisse und Persönlichkeiten im Golfsport informieren möchte, ist auf das Internet angewiesen. playGOLF! GOLF & LIFESTYLE. zeigt die besten Internetseiten.

Für Golfer, die ihre Turnierergebnisse und Vorgabe-Entwicklung schon online verfolgen, ist die Seite www.Golf.de mit Sicherheit eine bekannte Anlaufstelle. Der offizielle Internetauftritt des Deutschen Golfverbandes (DGV) hat aber neben den genannten Servicetools und Informationen zum Verband und Sport an sich auch eine gute Newsrubrik zu bieten. Im Reiter „Das Golfportal“ – „Profisport“ finden Sie immer die neuesten Berichte aus der Welt des grünen Sports, ab und zu ergänzt die Redaktion auch mit Kommentaren und Hintergrundanalysen. Außerdem lassen sich Ergebnisse von der European Tour bis hin zum Ryder Cup übersichtlich abrufen. Selbstverständlich geht es dem DGV vielfach auch um Eigenmarketing, daher schauen wir weiter, was die privaten Anbieter in Sachen Golf leisten.

Der Fernsehsender Eurosport hat einmal die Woche mit seiner „Wednesday Selection“ ein ausführliches Golfprogramm auf Sendung. Für Interessierte, die kompakt die wichtigsten Informationen mitnehmen wollen, ist die Fernsehsendung daher eine gute Anlaufstelle. Im Internet ergänzt Eurosport das Angebot unter www.de.eurosport.yahoo.com/golf. Die Webseite ist gut gepflegt und stets aktuell. Spektakuläre Szenen lassen sich auch als Video betrachten. Findet gerade ein wichtiges Turnier statt, begleitet Eurosport dies in der Seitenleiste in einem Liveticker.

Auch der zweite große Sportsender, Sport1, vernachlässigt Golf nicht. Unter www.sport1.de/de/golf findet sich eine ähnlich aufgebaute Seite wie beim Konkurrenten Eurosport. Sport1 setzt allerdings vermehrt auf Videos und Bildergalerien. Im so genannten Datencenter stellt Sport1 die Ergebnisse der Turniere der gesamten Saison ein, auch rückgreifend lässt sich hier recherchieren. Einziges Manko: Gerade gespielte Turniere sind oft noch nicht eingearbeitet oder werden nicht als Standardeinstellung angezeigt. Erst nach mehreren Klicks sind die Ergebnisse so abrufbar – das könnte deutlich einfacher gehen. Gut: Für jeden Teilnehmer kann mit einem Klick auf den Namen die Turnierhistorie des aktuellen Jahres abgerufen werden.

Die Tageszeitung Die Welt gehört zu den wenigen Zeitungen, die auch in größeren Reportagen über den Golfsport berichten. Die meisten Artikel finden sich auch im Internet unter www.welt.de/sport/golf. Was fehlt, ist eine Ergebnisübersicht. Für interessierte Leser hält Die Welt dafür aber Kommentare (eigene Rubrik „Abschlag“) und Hintergrundwissen bereit. Für die Kolumne „Abschlag“ zeichnet sich übrigens Adrian Grosser verantwortlich, der auch Beiträge für playGOLF! GOLF & LIFESTYLE. verfasst. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung tut sich durch Golfberichterstattung hervor – zwar nicht durch eine eigens dafür eingerichtete Webverlinkung, aber immerhin durch umfangreiche Artikel unter www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport.
Fast täglich publiziert die Internetseite des Nachrichtenmagazins Focus unter www.focus.de/sport/golf aktuelle News aus dem Golfsport. Mit dabei sind sowohl Turnierberichte als auch Hintergründe, zuletzt zum Beispiel ein Artikel über ein großes Golfturnier in Madrid, das aufgrund der spanischen Bankenkrise abgesagt werden musste. In einem Quiz können die Besucher ihr Golfwissen prüfen. Was leider auch Focus Online nicht bieten kann, sind detaillierte Ergebnislisten, die Webseite setzt vor allem auf Information per Fließtext.

Zum Schluss noch zwei kleine Anbieter: Eher wenig bekannt ist das Sportportal 1asport.de, allerdings zu Unrecht. Unter www.1asport.de/sport/golf veröffentlicht die Redaktion viele Artikel zu Turnieren und wichtigen Personen im Golfsport. Mit dabei ist auch eine stets aktuelle Weltrangliste. Auch www.GolfParadise.com dürfte den wenigsten Golfern etwas sagen. Neben Nachrichten und Turnieren werden auch die Spieler der Tour vorgestellt. Außerdem gibt’s Trainingstipps für den Amateurgolfer.

Fazit: Das Medienangebot in Sachen Golf ist noch überschaubar, wächst aber zusehends. Insbesondere die Angebote der großen beiden Fernsehsender gefallen, bieten sie doch neben Text und Bild auch kurze Videos. Wer guten Golfjournalismus schätzt, sollte öfters mal auf der Internetseite der Tageszeitung Die Welt vorbeischauen.

Golf-Webseiten

  • www.golf.de
  • www.de.eurosport.yahoo.com/golf
  • www.sport1.de/de/golf
  • www.welt.de/sport/golf
  • www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport
  • www.focus.de/sport/golf
  • www.1asport.de/sport/golf
  • www.golfparadise.com

Text  Johannes Michel   Fotos  tapgoodimages, Dienstanbieter

Last Updated on Wednesday, 08 August 2012 12:08

Hits: 6458

Porsche Gebrauchtwagen vom Porsche Zentrum Bamberg

Interessante Alternative zum Neuwagen

Welcher Porsche darf‘s denn sein…?

Einmal Porsche fahren! Wer hat nicht schon einmal davon geträumt? Carrera, Cayenne, Cayman, Boxster, Panamera; oder – wie die Modelle intern bezeichnet werden – 997, 981, 970... Träumen Sie nicht länger: Der Traum kann greifbar nahe werden, wenn Sie den Kauf eines Gebrauchten in Betracht ziehen! Schon einmal darüber nachgedacht?

„Wenn der nicht neu ist, sind doch bestimmt Kratzer dran oder die Reifen abgefahren!“, werden Sie jetzt möglicherweise denken. Doch weit gefehlt: Durch ein eigenes von Porsche eingeführtes Check-System können Sie sicher sein, dass Ihr Gebrauchter genauso fit ist wie ein Neuwagen. Die Zauberworte heißen „Porsche Approved Garantie“. Dahinter steckt natürlich gleich eine ganze Philosophie: Jeder Porsche habe es verdient, mit Liebe zum Detail gepflegt und bewahrt zu werden. Deshalb bestätigt Ihnen das Zertifikat auch, dass die Fahrzeuge den Porsche Standards entsprechen und damit anhand einer 111-Punkte-Checkliste von Porschetechnikern geprüft wurden; selbstverständlich sind alle Arbeiten auch unter Verwendung von Originalteilen durchgeführt worden.

„Niemand kennt einen Porsche besser als die eigenen Techniker. Und genau deshalb kann man sich darauf verlassen, dass bei einem ‚neuen‘ Gebrauchten eine Aufbereitung vorgenommen wurde, die den Namen Porsche verdient“, so Michael Reichwald, Geschäftsführer des Porsche Zentrum Bamberg. Jürgen Tobisch, Service-Leiter, ergänzt: „Vom ABS bis zu der Zündanlage wird alles unter die Lupe genommen und bei Bedarf natürlich nur mit Porsche-Originalteilen ersetzt. Auch optische Aufbereitungen werden mit leidenschaftlicher Sorgfalt durchgeführt. Unsere Spezialisten garantieren durch eine komplette Fahrzeugdokumentation und Historie eine weltweite Gültigkeit unserer Standards. Und eine Qualität, die ein Porsche ebenso verdient wie sein neuer Besitzer“.

Das Rezept geht auf: Mehr als zwei Drittel aller je gebauten Porsche sind immer noch auf den Straßen unterwegs! Und einen angenehmen Nebeneffekt hat die Porsche-Pflege natürlich auch: Der Werterhalt dieser Fahrzeuge ist enorm hoch; mitunter erzielen die Fahrzeuge sogar einen höheren Verkaufserlös als sie zum Zeitpunkt des Kaufs gekostet haben.

Der Traum vom eigenen Porsche ist greifbar nah. A propos „gekostet“: Die playGOLF!-Redaktion hat sich einmal Gebrauchte beim Porsche Zentrum Bamberg angesehen und ein paar wirklich attraktive Angebote entdeckt. Darunter einen 385-PS starken 911er der Baureihe 997 mit Doppelkupplungsgetriebe, der samt einer attraktiven Ausstattung nur knapp über der Hälfte des Neupreises liegt. Besonders interessant ist, dass dieses Fahrzeug – wie übrigens zahlreiche andere – zu attraktiven monatlichen Raten geleast werden kann und in diesem Falle das Porsche Zentrum die oben genannte Approved Garantie kostenlos oben drauf „packt“. So können Sie sich Ihren Traum vom eigenen Sportwagen vielleicht heute schon erfüllen und dank der Porsche Approved Garantie sorgenfrei fahren – ganz wie in einem Neuwagen…

Kontaktinformationen:
Porsche Zentrum Bamberg, Kärntenstr. 12, Bamberg, Telefon: 0951-30 200, Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.,
www.porsche-bamberg.de

Außerdem bietet Porsche:

Die Mobilitätsgarantie Porsche Assistance

Porsche Assistance bietet Mobilität und Sicherheit, wo immer Sie sich in Europa mit Ihrem Porsche befinden – für Sie und alle Mitreisenden. 365 Tage im Jahr. 24 Stunden am Tag. Den Schutz der Porsche Assistance genießen alle Porsche Neufahrzeuge und alle Fahrzeuge, für die eine Porsche Approved Gebrauchtwagengarantie vorliegt. Der Deckungszeitraum der Neuwagengarantie beträgt zwei Jahre nach der Erstzulassung. Sie lässt sich über die Porsche Approved Gebrauchtwagengarantie auf bis zu zehn Jahre verlängern.

Classic Card Programm

Ganz gleich, wie viele Kurven und Kilometer ein Porsche bereits hinter sich hat, vor sich hat er noch viele. Dafür sorgt der Service der Porsche Classic Card: maßgeschneiderte Service-, Preisvorteils- und Mobilitätsprogramme.

Sie sind 911er-Fan? Nie gab es so viele, tolle Möglichkeiten, 911er zu fahren! Ob Carrera, Carrera S Cabriolet, Cabriolet S, Carrera 4, Carrera 4S, Carrera 4 Cabriolet, Carrera 4 Cabriolet 4 S, Carrera GTS, Carrera GTS Cabriolet, Carrera 4, Carrera 4 GTS, Carrera 4 GTS Cabriolet, Carrera Targa 4, Carrera Targa 4S, 911 Turbo, 911 Turbo 4S, 911 Turbo Cabriolet, 911 Turbo S Cabriolet. Michael Künzel vom Porsche Zentrum Bamberg findet bestimmt auch Ihren Traumwagen…

Text Alexander Düthorn     Fotos Alexander Düthorn, Christian Veit

Last Updated on Wednesday, 08 August 2012 11:54

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Experten-Interview mit Frau Dr. Aletta Eberlein

Experteninterview

Ein schöner Augen-Blick!

Korrekturen der Augenlider zählen zu den häufigsten Eingriffen in der ästhetischen Plastischen Chirurgie. playGOLF! GOLF & LIFESTYLE. sprach darüber mit Dr. med. Aletta Eberlein (48), Fachärztin für Plas­tische und Ästhetische Chirurgie mit eigener Praxisklinik in Bamberg.

playGOLF!: Korrekturen der Augenlider zählen zu den statistisch häufigsten „Schönheitsoperationen“ – beobachten Sie diesen Trend auch bei uns in Franken? Dr. Eberlein: Aber ja! Schließlich wird die natürliche Alterung des Gesichtes meistens zuerst an den Augen erkennbar, weil dort die Haut besonders zart ist. Bereits im Alter von 25-30 Jahren bilden sich erste feine Fältchen. In den Folgejahren erschlaffen dann auch die tieferen Strukturen der Augenlider, so dass am Unterlid oft Augenringe und sogenannte „Tränensäcke“ entstehen, und am Oberlid die sogenannten „Schlupflider“. Es resultiert ein insgesamt „müder“ oder abgearbeiteter Gesichtsausdruck. Viele meiner Patienten, die mit diesem Problem zu mir kommen, wurden bereits von Kollegen oder Bekannten darauf angesprochen, obwohl sie sich selbst topfit fühlen.

Ab welchem Alter wenden sich Menschen an Sie? Das ist sehr unterschiedlich. Nicht wenige junge Frauen um die 30 lassen sich von mir regelmäßig ihre beginnenden Krähenfüßchen mit Botulinum-Toxin abmildern. Ich persönlich empfinde Fältchen an den seitlichen Augen eigentlich nicht als negativ, sondern sehe sie als „Lachfältchen“. Andererseits kann durch regelmäßige Behandlung mit Botulinum-Toxin einer Vertiefung dieser Fältchen effektiv vorgebeugt werden. Wenn allerdings bereits ein deutlicher Hautüberschuss vorliegt, kann dieser nur mit einer operativen Schlupflid-Korrektur behoben werden. Dies ist – je nach Veranlagung – meist zwischen 30-50 Jahren der Fall. Aber es kommen auch immer wieder deutlich ältere Damen und Herren zu mir, die sich daran stören, dass sich die erschlaffte Oberlidhaut bereits auf die Wimpern legt.

In Amerika werden Lid-Korrekturen auch als „Lunch-time-procedure“ angeboten, also als kleiner Eingriff in der Mittagspause. Ist dies realistisch? Die Entfernung von Schlupflidern, also eine Oberlidplastik, ist eine der dankbarsten und komplikationsärmsten Eingriffe in der Plastischen Chirurgie. Sie kann in der Regel problemlos ambulant in reiner örtlicher Betäubung durchgeführt werden und dauert selten länger als eine Stunde – also tatsächlich ein Eingriff, der theoretisch in einer Mittagspause durchgeführt werden kann. Ob ein Patient danach tatsächlich direkt wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren will, hängt sehr vom persönlichen Umfeld ab. Auf jeden Fall sollten die feinen Fädchen, mit denen ich nähe, für 4-7 Tage belassen bleiben, ebenso die hautfarbenen Pflästerchen. Wenn jemand in dieser Zeit z.B. Büroarbeit verrichten möchte, habe ich nichts dagegen. Die meisten Patienten nehmen jedoch eine Woche Urlaub, vornehmlich im Sommer, weil sich dann die Pflästerchen am unauffälligsten hinter einer Sonnenbrille verstecken lassen. Das bisher gesagte trifft im Wesentlichen auch auf die Korrektur von Tränensäcken und Augenringen der Unterlider zu. Dieser Eingriff ist jedoch technisch aufwändiger, er dauert in der Regel länger und wird von mir am liebsten in einer leichten Dämmerschlaf-Anästhesie und mit einer Übernachtung in unserer Praxisklinik durchgeführt. Allerdings kann man bei noch jüngeren Patienten nicht selten eine Operation auf Jahre hinausschieben, in dem man die Augenringe mit Hyaluronsäure unterfüttert.

Frau Dr. Eberlein, wir danken für das Gespräch.

Fotos: Shutterstock

Last Updated on Wednesday, 08 August 2012 11:55

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REUTER management training in Bamberg

REUTER management training in Bamberg

Immer nur Feuer-Löscher? Das muss nicht sein!

Kennen Sie die Situation? Ihr Unternehmen oder Sie als Freiberufler erhalten einen neuen Auftrag. Sie denken, die Wünsche des Kunden gut verstanden zu haben und legen los. Plötzlich treten Widrigkeiten auf: Etwas läuft schief, Terminverzug droht. Es muss nachgebessert werden – neben den laufenden Jobs. Mitarbeiter-Überforderung, Krankmeldungen, Burn-Out stellen sich ein – früher oder später. Und Sie als Chef müssen nun den Feuerlöscher spielen. Noch schlimmer: Kurskorrektur durch den Kunden. Der Kunde erkennt, er hat etwas ganz anders gemeint als sie es verstanden haben. Und Sie sind in die falsche Richtung gelaufen. Jetzt ist auch Ihr Image gefährdet! Die Ursache hierfür sind meist fehlende frühzeitige Auftragsklärung, unkorrekte Delegation, mangelnde Qualifikation der Mitarbeiter, zu wenig Überblick oder unvorhergesehene Änderungen und Anpassungen im laufenden Prozess. Die Folge: Das Budget explodiert, wichtige Termine für Zwischenabnahmen, die der Refinanzierung Ihres Unternehmens dienen, platzen. Ihr Kunde zahlt nicht und Ihr Unternehmen kommt in wirtschaftliche Schieflage. Das erleben wir leider oft bei kleineren und mittelständischen Unternehmen, es muss aber nicht sein!

„Wenn ein Budget explodiert oder unerwartete Ereignisse eintreten, dann wurde ein Projekt nicht sauber durchdacht“, erklärt Guido Reuter von REUTER management training aus Bamberg. „Die Fehler liegen in vielen Fällen hauptsächlich in der Projektplanung. Dabei lässt sich ganz einfach mit einem 7-Punkte-Check erkennen, ob ein Projekt gut laufen wird. Stellen Sie sich einfach folgende Fragen…“

  1. Wurde der Auftrag hinterfragt und richtig geklärt? Besonders wichtig ist der Zielabgleich sowohl im Team wie auch mit dem Kunden: Haben wir auch alle das gleiche Verständnis über das, was geleistet werden soll und über die Ausführung der Leistung?
  2. Sind der Gesamtaufwand und der dahinter stehende Arbeitsumfang von Teilleistungen bekannt?
  3. Wurden die Prozesse beschrieben und für alle Beteiligten transparent gemacht?
  4. Sind die Rollen und die Verantwortlichkeiten geklärt? Dies betrifft auch Teilprozesse, Arbeitspakete und die Übergabepunkte von Jobs und Verantwortung.
  5. Wurden die Risiken des Vorhabens sorgfältig analysiert und Vermeidungsstrategien entwickelt?
  6. Sind die erforderlichen Skill-Profile für die Projektbeteiligten erarbeitet und die eventuell nötigen Ressourcen firmenintern vorhanden oder müssen sie von extern beschafft werden?
  7. Gibt es eine Ablauf- und Terminplanung? Während die Ablaufplanung erst einmal nur die prozessuale Gestaltung enthält, ist die Terminplanung detaillierter, mit Wochenenden, Feiertagen, Urlaubs- und Krankheitstagen. Das Ziel: keine zu kurzfristige (teuere), sondern eine langfristige Vorausplanung und damit Termintreue und vor allem Kostenberechenbarkeit sollen erreicht werden.

Eine Frage wurde mit dem obigen 7-Punkte-Check allerdings noch nicht beantwortet: Was ist überhaupt ein Projekt? „Dazu gibt es hochwissenschaftliche Formulierungen und pseudowissenschaftliche Versuche, dies zu beschreiben. In der Praxis ist es für uns ganz einfach: Ein Projekt ist eine Sonderaufgabe, die parallel zum Tagesgeschäft abgewickelt wird, also neben dem normalen Job. In den meisten Fällen hat diese Sonderaufgabe eine besondere Bedeutung für das Unternehmen“, so Guido Reuter. „Außerdem ist ein Projekt immer etwas Neues, das so in diesem Unternehmen noch nicht durchgeführt wurde. Ein Beispiel dazu aus dem Privatleben: Während für einen Bauunternehmer der Hausbau eine Alltagsaufgabe, also Tagesgeschäft ist, so ist sie für den privaten Bauherrn ein Projekt, denn sicher wird er nicht schon einige Wochen später das nächste Haus bauen.“
7-Punkte-Check: Handelt es sich um ein Projekt?

  1. Gibt es ein klar definiertes Ziel? Sobald der Auftrag klar ist (siehe auch oben!), folgt daraus, welcher Aufwand zu betreiben ist. Daraus ergibt sich bei den meisten Projekten auch das notwendige Budget. Wir nennen den Zusammenhang von Ergebniszielen (Lieferleistungen), Termin- und Budgetvorgaben das „Magische Zieledreieck“ im Projektmanagement.
  2. Stehen ausreichend oder nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung? Viele Projekte müssen mit zu wenigen Ressourcen begonnen oder durchgeführt werden, dabei aber ein konkret definiertes Ergebnis liefern. Nachdem das Projekt etwas vollkommen Neues darstellt, ist oft zusätzliches oder qualifizierteres Personal nötig.
  3. Wird interdisziplinär zusammen gearbeitet? Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit, also etwa die Kooperation verschiedener Abteilungen in einem Unternehmen, die ansonsten wenig miteinander zu tun haben, ist wichtig für den Erfolg eines Projektes und das Ergebnis. Je weniger Reibungsverluste es zwischen den Abteilungen gibt, umso besser ist der „Flow“ des Projektes.
  4. Gibt es eine festgelegte Ergebnisverantwortung? Es muss definiert sein, wer für ein bestimmtes Teilergebnis verantwortlich ist. Dies lässt sich einfach mit dem so genannten „magischen Dreieck“ illustrieren: Das Dreieck besteht aus der „Lieferleistung“ beziehungsweise den „Ergebniszielen“ an der Spitze sowie aus dem „Terminziel“ und dem „Kostenziel“. Das Abnahmekriterium für den Kunden ist das Endergebnis (das gelieferte Produkt) und seine Qualität, die in ihrer Gesamtheit stimmen muss. „Werden meine Nutzungsanforderungen erfüllt?“, fragt sich der Kunde.
  5. Handelt es sich um ein komplexes Vorhaben? Dies ist der Fall, wenn es sich in seiner Gesamtheit nicht auf einer Seite skizzieren lässt und damit aufwändigere Planungsschritte benötigt.
  6. Handelt es sich um ein neues Vorhaben? Unternehmer und Freiberufler müssen sich die Frage stellen: „Habe ich so etwas schon einmal gemacht?“ Kernfrage ist: Liegen mir bereits Planungen oder Erfahrungswerte aus Vorprojekten vor? Dies führt wieder zu dem Punkt: Was für den Einen Alltag ist, kann für den Anderen etwas vollkommen Neues sein, er muss das Rad also von A bis Z neu erfinden, bzw. planerisch vorausdenken.
  7. Gibt es einen definierten Start- und Endzeitpunkt? Guido Reuter dazu: „Reihenweise erlebe ich Unternehmen, in denen ein Projekt vor mehreren Jahren gestartet wurde und noch immer läuft. Dabei liefert es allerdings kaum oder keine neuen  Ergebnisse mehr. Dies darf nicht der Fall sein.“

Ein Projekt, das beendet wurde, erfordert eine Nachkalkulation, eine Überprüfung der offenen Erledigungspunkte, die Konten werden geschlossen und Restbudgets sowie Mitarbeiter müssen für andere Projekte freigegeben werden. Erfolgt das nicht, laufen unnötige fixe Kosten für das Projekt weiter und machen es irgendwann unwirtschaftlich.

Wichtig sind auch noch zwei Nebenbedingungen: Lässt sich das Vorhaben als echte Sonderaufgabe vom Tagesgeschäft abgrenzen? Und: Ist gegebenenfalls eine spezifische Projektorganisation erforderlich? „Gerade letzterer Punkt ist entscheidend: Ein komplexes Projekt erfordert neben der Firmenstruktur auch eine parallele, eigenständige Projektorganisation. Dies lässt sich oft mit einem vorhandenen Team oder einer neuen Abteilung innerhalb des Unternehmens realisieren. Der Projektleiter hat damit die Möglichkeit, sich die möglichst besten oder für die Projektaufgabe qualifiziertesten Mitarbeiter für gewisse Zeiten in sein Projekt zu holen. Für die beteiligten Mitarbeiter ist dies von großem Vorteil: Sie lernen mit jedem Projekt neue Fähigkeiten hinzu und beginnen, Abteilungsübergreifend zu denken. Nicht vernachlässigen lässt sich aber besonders in sogenannten Matrix-Projektorganisationen, die wegen ihrer Kosteneffizienz die häufigste gewählte Projektorganisationsform sind, die Abwägung zwischen Abteilungs- und Projektinteresse, gerade wenn es um den Einsatz von guten Mitarbeitern geht. Gerne schicken die Abteilungsleiter erst einmal nicht die besten Mitarbeiter ins Projekt, denn sie wollen diese selbst behalten. Darunter leidet dann die Projektarbeit, mit den bereits oben erwähnten Konsequenzen. Über die Entsendung entscheidet in den Firmen oft ein „Lenkungsausschuss“, der mit Abteilungsleitern und Mitgliedern der Geschäftsführung besetzt ist und der unter anderem als Berichts- und Eskalationsorgan für die Projektleiter dient. Außerdem bestimmt der Lenkungsausschuss  über Belange, die außerhalb der Kompetenzen oder Befugnisse des Projektleiters liegen, besonders in Sachen Finanzen und Ressourceneinsatz“, erläutert Reuter die zweite Nebenbedingung.

„Wir vermitteln einen modularen Handwerkskoffer, der auf Ihre Bedürfnisse angepasst wird.“
Haben Sie die sieben Fragen mit JA beantwortet und stimmen auch die beiden Nebenbedingungen, dann handelt es sich um ein Projekt. Nun ist es an der Zeit, sich professionelle Unterstützung zu holen und die Mitarbeiter dementsprechend zu schulen. Mitarbeiter, die im Projektmanagement qualifiziert wurden, helfen Ihnen, Kosten-effizienter zu arbeiten, Ihre Termintreue zu verbessern und mit einer erhöhten Arbeitsqualität sowohl den Kunden wie auch Ihr gesamtes Team zufriedener werden zu lassen.


Kontaktinformationen:
REUTER management training,
Willy-Lessing-Straße 12, Bamberg,
Telefon 0951 2087690,
www.reuter-training.de

Terminankündigung:

REUTER Management Training bietet neben der Betreuung von Firmenkunden seit vielen Jahren auch offene Seminare für Interessierte Firmen und Einzelbucher an. Unsere sechs Standorte in Deutschland sind: Hamburg, Köln, Frankfurt, Karlsruhe, Bamberg und München.
Am 20. September 2012 startet ein neuer Lehrgang „Projektmanagement“ in Bamberg. Informationen dazu finden Sie auf www.reuter-training.de in der Rubrik „Aktuelle Seminartermine“. Oder: Scannen Sie einfach den blauen QR-Code mit Ihrem Smartphone oder Tablet.

Last Updated on Wednesday, 08 August 2012 12:12

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steppe büroambiente hof

Konstruktive Partnerschaft: steppe büroambiente und Planmöbel

Besonderheiten als Standard

Planmöbel entwickelt, produziert und vertreibt im gehobenen Marktsegment Einrichtungen für kleine und große Bürostrukturen. Parallel zur Serienproduktion ist eine der Stärken von Planmöbel, individuelle Produktlösungen schnell, präzise, kompetent und auch in großem Umfang zu verwirklichen.
Gute Dinge müssen einfach sein. Besonderes Merkmal von Planmöbel sind intelligent gestaltete Struktur- und Detailoptionen, die durch ihre Einfachheit und ihren vielfältigen Nutzen Planer und Endnutzer seit vielen Jahren überzeugen. Deshalb gehören Flexibilität, gestalterische Kontinuität und Variabilität in der Materialwahl und der Produktausstattung sowie eine kundennahe Auftragsbearbeitung zu den herausragenden Qualitätsmerkmalen von Planmöbel.
Mit Besonderheiten zur maßgeschneiderten Einrichtung. Lange Erfahrungen im Umgang mit schwierigen Aufgabenstellungen und individuellen Kundenwünschen haben Planmöbel geprägt: Oftmals gelang ein Einrichtungsvorhaben nicht mit einer Standardlösung, sondern nur mit einer modifizierten Speziallösung. Darauf hat sich Planmöbel eingestellt und bietet deshalb immer auch Modifikationsmöglichkeiten abseits des Standards. So gelang schon vor Jahren der Sprung zum Vorreiter besonders flexibler und umfangreicher Anwendungs- und Ausstattungsoptionen im Bereich der Büroeinrichtung. Die Fertigungsorganisation von Planmöbel ermöglicht schnelle Produktmodifikationen und die Anpassung an Spezialwünsche auch bei kleinsten Stückzahlen.

Gemeinsam mit Architekten, Objektausstattern, Innenarchitekten, Designern und Kunden werden individuelle Objektlösungen ermittelt und realisiert – so zum Beispiel für das neue, von kadawittfeldarchitektur geplante adidas Verwaltungsgebäude in Herzogenaurach. Für das kommunikationsfördernde Architekturkonzept des sogenannten „Laces“ wurde vom Berliner Designbüro Kinzo ein maßgeschneidertes, multifunktionales Raum- und Möbelsystem in Zusammenarbeit mit Planmöbel realisiert: „Workout“ ist ein umfassendes, aus 46 Elementen bestehendes Modulsystem, aus dem alle Raum- und Arbeitsplatzkonfigurationen generiert werden.

Speziell zugeschnitten auf die Anforderungen der Kundenberater und die unterschiedlichen Raumsituationen sind die 40 Beraterarbeitsplätze, die Planmöbel kürzlich für die Sparkasse Hilden entwickelt hat. Basierend auf der Produktlinie m-pur bieten Freiformtische kombiniert mit Technikeinheiten vom kleinsten Servicepoint in der Kundenhalle bis zum Arbeitsplatz des persönlichen Kundenberaters einen optimalen Rahmen für Gespräche rund um das Thema Finanzen.

Architekturrelevante Büroeinrichtungen. Am Anfang einer Büroplanung steht die Architektur: der Raum, seine Struktur, seine funktionalen und seine subjektiv wahrgenommenen Eigenschaften. Gute Büroeinrichtung bedarf immer einer konsequenten Ausdeutung des bestehenden Raumes und seiner Qualitäten. Je flexibler das Einrichtungsangebot, desto erfolgreicher das Ergebnis. Planmöbel versteht sich als Anbieter langlebiger Einrichtungsoptionen. Vom repräsentativen Chefbüro bis zum flexibilisierten Mehrpersonenarbeitsplatz, vom Kleinraum bis zum Großraum: Mit der besonderen Flexibilität und Variabilität von Planmöbel werden beeindruckende, architekturrelevante Büroausstattungen realisiert.

Hochwertige Werkstoffe. Das Material bestimmt die Anmutung. So, wie die Architektur von den eingesetzten Werkstoffen lebt, erhält auch die Einrichtung durch die eingesetzten Materialien ihren spezifischen Charakter. Planmöbel verarbeitet nur qualitativ hochwertige Werkstoffe: Ob beim inneren Aufbau oder bei den Oberflächen – Planmöbel ermöglicht ebenso wie in Design und Funktion auch in der Materialwahl große Variabilität. Gestaltung und technische Funktionalität ergänzen einander und bieten ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten. Planmöbel ist geprägt von seiner langen handwerklichen Tradition und fühlt sich dieser auch heute noch verpflichtet: handwerkliche Meister­­schaft im Zusammenwirken mit moderner industrieller Präzision und Flexibilität.

Kundenwünsche im Fokus. Wer Sonderlösungen bietet, sucht die enge Zusammenarbeit mit Kunden und Planungspartnern. Planmöbel und steppe büroambiente möchten mehr als das – überall dort, wo Büroräume neu gestaltet und mit einer optimalen Einrichtung versehen werden sollen, sehen sich Planmöbel und steppe büroambiente als Ansprechpartner und Problemlöser: Schwierige Raumsituationen und komplexe Kundenwünsche haben uns immer schon herausgefordert, um ganz individuelle Lösungen zu erarbeiten.

Last Updated on Wednesday, 08 August 2012 14:06

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